Hypnose und Epigenetik

gen flüstern –

Gene hypnotisch beeinflussen –

dr. erich zulauf –

Inhalt des Hypnose und Epigenetik Workshops 2020 für HypnotherapeutInnen –

  • Einführung
  • Basics für Hypnotherapeuten –
  • Wissen
    – Molekulare Strukturen und Mechanismen, die bei Epigenetik an und um die DNA relevant sind
    – Umwelteinflüsse, die epigenetische Bewandtnis haben
  • Interesse, Verständnis, Sinn für Relevanz für und Einfühlsamkeit in biologische Prozesse des Körpers
    – Interesse, Verständnis, Sinn für Relevanz für biologische Prozesse
    – Einfühlsamkeit in die körperlichen Prozesse
  • Anregungen
    – Beobachtung/Intuition des Hypnotherapeuten – Hypno-Chart
    – Wissen und die Erfahrung des Hypnotherapeuten bezüglich des Interessens, Verständnis, Sinn für Relevanz für und Einfühlsamkeit in biologische Prozesse des Körpers
    – Akzeptanz, Explorations- und Lösungsbezogenheit als Vorbeeinflussung via Hypnotalk.
    – Rapport mit dem Unbewussten und Anregungen für die Umgebung des körperlich spezifischen Unbewussten
    – Rapport mit der molekularen Dynamik der Epigenetik und Anregungen an sie in Volltrance
  • Mindset
  • Lernmodule
    – ÜBUNG 1: Bist du molekular?
    – ÜBUNG 2: Gut vorbereitet ist mehr als die halbe Miete
    – ÜBUNG 3: Volltrance

 

Einführung

Definition. Was ist Epigenetik? Sie ist die biologische Wissenschaft der Veränderungen im erblich genetischen Ausdruck mit Auswirkung im Somatischen und ohne Veränderung in der DNA Sequenz. Dies kann auch die Expression eines Gens betreffen.
Mit anderen Worten: Grundsätzlich kann ein Gen durch Umgebungseinflüsse zu einem anderen Ausdruck gelangen als in der DNA Sequenz festgeschrieben. Eine solche Veränderung kann gar vererbt werden, indem epigenetische Marker offenbar via Samen- und Eizellen weitergegeben werden. Da in der Regel ja bei Keimzellen-Bildung bei Säugetieren die epigenetischen Markierungen wieder entfernt werden, bedeuten epigenetische Vererbungen Sonderfälle.
Bei Fettleibigkeit scheint eine solche Vererbung bewiesen (und bei Diabetes sehr wahrscheinlich) zu sein. Unter den Umgebungseinflüssen befinden sich auch die psychischen. Epigenetische Vererbung, d.h. Vererbung ohne Mutation wird auch als Epigenetik im engeren Sinn betrachtet.
Veränderungen nach der direkten Genexpression, also z.B. am „Erstprodukt“ des Gens, an der Messenger-RNA, können anderseits als Epigenetik im Weiteren verstanden werden. Allerdings interessieren uns Hypnotherapeuten vor allem diese Vorkommnisse.

Erstaunlich. Vor kurzem wurde herausgefunden, dass der Tintenfisch in seinen Neuronen den im Erbgut vorgesehenen Genausdruck verändert, wobei das primäre Produkt, die Messenger-DNA modifiziert wird. Dieser Vorgang kann als epigenetisch erkannt werden (siehe auch unter Definition), denn so variieren Nervenzellen durch ihr spezielles Milieu (Umgebung) die Genexpression. Dadurch zieht der Tintenfisch den Vorteil daraus, dass statt üblich lang über Generationen hinweg für passende Mutationen zu warten und diese auf Anwendung zu selektionieren, kann er schon während seiner Lebenszeit Variationen eines Genausdrucks nutzen.

Aktuell (Mai, 2020). Auf der Suche nach einem Impfstoff testet man auch den Tuberkulose-Impfstoff BCG – im Wesentlichen ein Bakterium. Dieses wirkt gegen verschiedene Erreger. Für uns nun interessant: Es programmiert epigenetisch Zellen des angeborenen Immunsystems um! Auch hier erfolgt Epigenetik so, dass sie sich auf die Genaktivität auswirkt, ohne die DNS-Sequenz zu verändern. Damit können die angeborenen Immunzellen bereits bekannte Pathogene schneller erkennen und wirksamer auf sie reagieren.

Nutzen für die Hypnotherapie. Warum soll ein Hypnotherapeut um die Mechanik bei der Epigenetik wissen? Zu was kann dies dienen? Nun, je mehr wir bei Symptomen die entsprechenden biologischen Vorgänge in uns kennen und verstehen, umso spezifischere Anregungen wir dem Unbewussten anbieten können (statt nur generelle).
Im vorliegenden Kurs geht es so darum zu explorieren, wie wir mit Hypnose die Genexpression, eine der grundlegendsten biologischen Aktivitäten des Körpers, beeinflussen.

Link zur Hypnotherapie. Wenn wir nun wissen, dass Umgebungseinflüsse die Gen-Expression verändern können und wie diese molekularen Vorgänge stattfinden, können wir unsere Anregungen bei bestimmten Symptomen nun auf die effektiv vorkommenden molekularen Prozesse abstimmen, wobei für uns vor allem Behandlungen mit „erweiterter Epigenetik“ in Frage kommen.

Beispiel. Bei einer 50-jährigen hörten ein Teil ihrer Pankreaszellen auf deren Enzyme zu produzieren. Gemäss den Ärzten soll dies bei dieser Symptomatik immer irreversibel bleiben. Nun, da aber nicht klar ist, ob diese Zellen abgestorben sind, hoffte die Klientin auf Selbstheilung und liess sich neben der ärztlichen Versorgung auch hypnotherapeutisch behandeln. Nach etwa einem Jahr mit 6 Hypnose- Sitzungen erschienen die entsprechenden Enzyme wieder in fast normaler Konzentration. Da Enzyme (Proteine) direkt mit der Genexpression verbunden sind, dürfen wir auch annehmen, dass bei der Selbstheilung diese Prozesse im Spiel waren.

Erich’s Hintergrund um Epigenetik. Während meines Studiums der Biologie stiess ich auf die Epigenetik. Wegen der Möglichkeit der Umgebungsbeeinflussung (z.B. Visualisierungen) der Erbsubstanz im Zusammenhang mit Selbstheilung begann ich mich für sie zu interessieren. Ich wurde allerdings gewarnt, über Epigenetik in Prüfungen bei einem weltberühmten Genetiker zu sprechen, denn zu jener Zeit war Epigenetik mehrheitlich verpönt (störte das Dogma, dass die Sequenz auf der DNA immer alleine bestimmend sei). Jedoch schon bald, auch schon während meiner Forschungszeit als Molekularbiologe in San Francisco (bis 1980) im Bereich Genexpression und Genetic Engineering, wurde mehr übers Zusammenspiel von Umgebung und DNA, bzw. Chromosomen entdeckt und entsprechend wuchs die Akzeptanz der Epigenetik.
Dann natürlich auch in der Hypnotherapie: Schon in den 80er spekulierte ich, wo wohl die Selbstheilung ansetzt, z.B. bei meiner hypnotherapeutischen Behandlung einer Lupus erythematodes – Erkrankung, wenn nach einer Sitzung merkliche positive Veränderung, in einem Fall starke Erhöhung der Anzahl Leukocyten, gemessen wurde.
Was eben aufmerksam macht auf die Möglichkeit, mit Hypnose die molekularen Prozesse positiv beeinflussen zu können.

Kursinhalt. Im Kurs nun werden wir einerseits die wichtigsten molekularen Gegebenheiten am Chromosom kurz aufzeigen. Jedoch der Hauptfokus und zeitliche Aufwand wird vor allem auf dem möglichst spezifischen Bilden von Anregungen (z.B. Metaphern) und dem hypnotisch Applizieren derselben liegen.
Dabei wird das individuelle Wissen des Verstehens und Sinns des molekularen Geschehens der Versuchspersonen/Klienten einbezogen.
So werden unter anderem folgende Themen im Kurs anzutreffen sein und wie immer in den HypnoSpecials in Form von „Hypnotalk, Referat, Demonstration und Übungen in Kleingruppen“:

★ Bedeutung des individuellen Verständnisses des Hypnotherapeuten für somatischer Prozesse
★ Bedeutung des individuellen Verständnisses des Klienten für somatischer Prozesse
★ Aufgefrischt: Was tut sich denn da an den Genen? 􏰀 Nicht nur die DNA ist es, sondern oft das ganze Chromosom
★ Zugang zur inneren Regie des Molekularen
★ Anregungen prüfen, z.B. real und/oder symbolisch. Anleitung zu wirkungsvollen Anregungen der Veränderung im Molekularen
★ Kreative Spielwiese der Anregungsbildung

 

Um im Kurs möglichst viel vom eigentlichen Thema «Epigenetik» profitieren zu können, halten wir uns für einmal kurz bezüglich möglichen auch wichtigsten zusätzlichen Vorgehensweisen wie WSK (Arbeit mit dem inneren Kind), Traumbehandlung, Lösen und Integrieren von Verdrängungen (Jäger des verlorenen Schatzes), etc.

 

Basics für den Hypnotherapeuten

Wie schon in der Einführung ausgeführt, kann genügend genaues Wissen, um molekulare Vorgänge entscheidend sein, damit die Anregungen auch wirksam entfalten.

Jedoch mag zusätzlich gefühltes Verständnis fürs Geschehen im Molekularen in bestimmten Fällen gar den Ausschlag geben.

Auch das Wissen um erkannte Umwelteinflüsse hilft in der Hypnotherapie die Akzente zu setzen.

Wissen

Definition. Epigenetik befasst sich mit dem Zusammenspiel von Genom und Umwelt. Sie erklärt Z.B., wie aus einer Bienenlarve entweder eine Arbeiterin oder eine Königin wird. Ganz generell auch, wie aus identischem Genom all die verschiedenen Zellen eines Organismus entstehen.
Aber auch im Krankheitsfall, z.B. bei Tumoren, finden sich viele epigenetische Veränderungen (verstellte Schalter).
Wenn die Sequenzen auf der DNA eine Ebene der Information darstellen, schaffen molekulare Mechanismen (siehe unten) eine zweite Ebene der Information – das Epigenom.
Epigenetische Aktivitäten vermitteln zwischen Umwelt und dem Erbgut. Wohl ist Epigenetik entstanden, damit die Organismen flexibel auf die Umwelt reagieren können. Weitaus schneller, als dies für das Genom selber möglich ist.
Die meisten epigenetischen Veränderungen sind auf ein Leben beschränkt. Sie können sich im Verlauf des Lebens verändern. Wenn also jemand aus einer ungünstigen Vorgeburts- oder Kleinkind-Situation heraus später Diabetes in Folge von epigenetischen Veränderungen entwickelt hat, können diese Veränderungen grundsätzlich wieder rückgängig gemacht werden. Was natürlich die pharmazeutische Industrie sehr interessiert, aber auch uns Hypnotherapeuten!

Molekulare Strukturen und Mechanismen, die bei Epigenetik und DNA relevant sind. Folgender Inhalt erklärt die Vorgänge, die sich direkt an und um die DNA abspielen.

Die Erbsubstanz DNA (oder deutsch DNS) ist von Proteinen, den Histonen, umgeben. DNA und Histone bilden Pakete, die Nucleosome, die für Verpackung der DNA als auch deren Funktion von Bedeutung sind.

Vor allem folgende biochemische Prozesse sind als epigenetische Vorgänge aktiv:

methylieren (Anhängen von Methylgruppen) von DNA und Histonen (Methyl: CH3). Traumata können zu weniger Methylierung von Genen führen, diese dann wiederum diese Gene veranlassen kann sich zu exprimieren, was eine Panikstörung fördern kann.
RNA Interferenzen schalten Gene ab, indem sie die Gen-entsprechende m-RNA blockieren (und spalten).
• acetylieren oder deacetylieren (Hinzufügen oder entfernen von Acetylgruppen) an Histone (generell Histon-Modifikation).
• Dopamin und Serotonin sollen gemäss neuesten Befunden auch modulierende Funktion am Chromatin ausüben können. Äusserst bedeutsam, da die beiden Neurotransmitter («Glückshormone») breitgefächerten Einfluss im Stoffwechsel einnehmen!
Eine Acetylierung von Histonen führt zum Beispiel dazu, dass sich die Struktur des Chromatins auflockert und die dort verpackten Gene abgelesen werden können.

Nachfolgende Darstellungen von molekularen Aktivitäten der Epigenetik werden uns auch als Vorlagen für hypnotische Anregungen (z.B. Metaphern) dienen.

Fair use: Version 8.25 from the Textbook
OpenStax Anatomy and Physiology

 

In der nächsten Abildung ist eine DNA-Methylierung, die zur zur Stilllegung eines Gens führt dargestellt. Im Weiteren ermöglicht eine Acetylierung der Histone den Zugang zu einem Gen.
Solche Veränderungen können vererbt werden.

Fair use: National Institutes of Health/Wikimedia Commons

 

Untenstehend zeigt die Darstellung, wie ein Gen «abgelesen» wird. Auch hier (und nachfolgenden Prozessen) können Veränderungen bezüglich der ursprünglichen Gensequenz vorgenommen werden. Siehe das Beispiel vom Tintenfisch in der Einführung. Diese werden nicht vererbt.

 

Fair use: From the Textbook
OpenStax Anatomy and Physiology

 

Epigenetische Modifikationen von Genen finden im Verlaufe eines Lebens häufig statt. Auch wurde herausgefunden, dass solche Modifikationen rückgängig gemacht werden können.

 

Umwelteinflüsse, die epigenetische Bewandtnis haben

Stress, z.B.:
– grosse Anspannung über längere Zeit,
– Spannungen in familiären oder beruflichen Beziehungen
– Übergriffiges Verhalten von Vorgesetzten oder Kollegen am Arbeitsplatz
– Für das Kind: Stress in Schwangerschaft und den ersten Lebensjahren. Die Kinder werden später anfällig für Belastung aller Art. Dadurch auch empfindlicher für alle Krankheiten, die mit starkem Stress zusammenhängen wie Depressionen, Schlaflosigkeit, Herzinfarkte, Fibromyalgie, Allergien oder Diabetes.
– Cortisol ist bei Stress das wichtigste Modulations-Molekül.
– Stress scheint in der frühen Kindheit oder später in der Pubertät eine stärkere Auswirkung für die molekulare Dynamik zu haben.

Ernährung. Übliche sog. schlechte Ernährung, die z.B. zu viel Zucker, schlechte Fette, etc. enthält.

Rauchen. Z.B. wurde herausgefunden, dass in den Zellen der Mundschleimhaut von Rauchern mehr Methylgruppen die Gene für krebshemmende Proteine blockieren als bei Nichtrauchern.

Traumata. Vermutlich wird die Wirkungsweise des Emotions- und Angstzentrums betroffen. Man nimmt an, dass dann viel empfindlicher im Alltag reagiert wird. Letztlich wird die Regulation der DNA in den Nervenzellen verändert. Was schlussendlich zu verändertem Genaktivierungsprogramm in den beteiligten Zellen der Emotional-Kontrolle führt (z.B. Posttraumatische Belastungsstörung).

Bewegung. Wird zu wenig bewegt, kann dies auch als ein negativer epigenetischer Modulator wirken.

Schlaf. Über zu lange Zeit zu wenig Schlaf kann sich ungünstig auf die Epigenome auswirken.

Sucht. Nicht nur die Veranlagung für Suchterkrankungen wird von Epigenetik mitbeeinflusst, sondern die Sucht selbst ist zum Teil ein epigenetisches Phänomen. Zum Beispiel bei Kokain werden die Histonschwänze am Erbgut der Zellen umgebaut. Mit anderen Worten werden Leute süchtig, weil sich im Belohnungssystem am Genom der Zellen die Regulationsschalter verstellt haben.

Freude, Belohnung, Lust. Jemand, der über längere Zeit (Krisen, Passivität bezüglich Berufs-, Beziehungs- und Persönlichkeitsentwicklung, etc.) zu wenig Freude, Belohnungsmomente und Lust erlebt, gefährdet sich, dass sich negative epigenetische Veränderungen einschleichen.

Beispiel: Traumata, chronischer Stress und bestimmte Drogen können das Epigenom verändern. Eine Theorie deutet darauf, dass sich damit eine Anfälligkeit für Depressionen, Zwangsstörungen und Panikstörungen erhöht.
Bei Menschen mit Panikstörungen hat es nun bei einem bestimmten Gen (für Monoaminooxidase – MAOA) weniger Methylierungen. Als Folge wird dieses Gen öfter abgelesen. Damit bildet sich wahrscheinlich mehr MAOA und so entsteht ein Seratoninmangel, der wiederum die Panikstörung fördern kann.
Bei diesen Untersuchungen wurde auch Psychotherapie einbezogen. Die Resultate (Vergleich mit einer Kontrollgruppe; etwas kleine Fallzahl) weisen darauf, dass die therapeutisch Behandelten auf Grund der Therapie ihre Methylierung der MAOA-Gene wieder erhöht haben.
Eine ähnliche Untersuchung im Rahmen von Traumata mit Angsterkrankung und Depression als Folge wurde erfolgreich in Bezug auf Kortisol gemacht.

 

Interesse, Verständnis, Sinn für Relevanz für und Einfühlsamkeit in biologische Prozesse des Körpers.

Gerade in einer Zeit, die Schablonenhaftigkeit des Denkens und Handelns fördert und gerade bei Hypnose, wo diese Tendenz grassiert, kann eine Standortbestimmung in Sachen relevanter biologischer Prozesse hilfreich für eine erfolgreiche hypnotherapeutische Arbeit sein. Denn das eine ist es, in Trance generelle Anregungen zu applizieren, das andere die Anregungen von der molekularen Dynamik zu inspirieren.

Interesse, Verständnis, Sinn für Relevanz für biologische Prozesse

Beispiel. Nehmen wir als Beispiel Diabetes und gehen davon aus, dass widrige Kleinkindumstände dazu führten, dass später Diabetes entstand (psychologisch ist allgemein akzeptiert ist, dass frühkindliche Umstände einen grossen Einfluss auf die späteren Jahre haben).

«Generelle Hypnotherapie». Das Kind hätte z.B. emotional vernachlässigt sein können, nun versuchen einerseits viele kontemporäre Hypnotiseure die «Wurzel» auszureissen und konzentrieren sich lediglich auf den frühen Ursachenbereich mit Traumata-Arbeit.
Oder setzen eher allgemeine Metaphern ein oder setzen zu viel Hoffnung auf die Arbeit mit Kind allein – meist mit mässigem Erfolg – allerdings gerade bei der Hypnose findet sich auch Placebo gerne ein.
Vielen dieser hypnotischen Vorgehensweisen erweisen sich bei körperlichen Krankheiten letztlich zu wenig spezifisch.

Hypnose von Grund auf. Mit der Vorgehensweise der «Hypnose von Grund auf» geht der Hypnotherapeut, ezc folgendermassen vor:

1 Um der traumatischen Situation gerecht zu werden, führt er nun ein WSK durch mit Fokus auf Vermittlung von «ozeanischen». Gefühlen.
2 Die Gefühle aus dem WSK werden nun verbunden mit dem erwachsenen Selbst, bzw. wird nun zu analogen, erwachsenen Gefühlen angeregt.
3 Eine Atmosphäre für Selbstheilung im «Bauchraum» wird nun geschaffen.
4 Gemäss dem Hypnosomatics/Reach in – Konzept werden Anregungen geschaffen, die einerseits generelleren Aspekte von fehlendem Funktionieren in der Bauchspeicheldrüse abholen und anderseits eben nun auch die spezifischen, bzw. epigenetischen Veränderungen einbeziehen. Dazu mehr unter «Anregungen»

Bei Punkt 4 beachten wir, welches Wissen und welchen Sinn einerseits der Klient, jedoch auch anderseits der Coach für körperlich/biologische Prozesse hat.

Beim Coach ist natürlich nützlich, dass er sich seiner Beziehung zum molekularen Aspekt des Körpers vor einer Sitzung bewusst ist. Denn seine Anregungen werden so spezifischer.

Self-Assessment für Coach
A Interesse, aber nur zufällig sich orientieren
B Interesse, bildet sich fortwährend
C Anderer Schwerpunkt / kein Bezug zu den molekularen Prozessen. Erklären.
D Desinteresse. Erklären.
E Abneigung. Erklären.
Bei C bis E kann z.B. auch die Grundorientierung «Glauben versus Wissen» als Konflikt stören

Für beides, Rapport und Lösungen anbieten, ist es oft unumgänglich, dass der Coach genügend passend auf den Klienten bezüglich seines Verständnisses, Wissens und Zugangs zu den körperlichen Prozessen eingeht. Denn möchte der Coach den Klienten in Beziehung und Funktion optimal und spezifisch abholen, braucht es bei komplexen körperlichen Krankheiten gerade nachfolgendes Wissen um die Einstellung des Klienten.

Self-Assessment des Klienten via Interview durch den Coach
A Interesse, wenig Wissen
B Interesse, viel Wissen
C Andere Ausrichtung, z.B. Esoterik
D Kein Interesse, indifferent
E Abneigung

 

Einfühlsamkeit in die körperlichen Prozesse

Definition. Einfühlsamkeit verstehen wir hier als ein ganzheitliches Wahrnehmen/Erkennen. Es kann eine Art von intuitivem Wissen sein, aber meist verbunden mit einem Gefühl. Daraus werden inspiriert Dinge gesprochen, Interventionen entwickelt, die eben aus dieser Verbundenheit mit dem Unbewussten des Gegenübers stammen.

Erklärung. In-Rapport-sein kann ganzheitlich, d.h. als ein Ganzes erlebt werden. Möglich ist es aber auch verschiedene Ebenen wahrzunehmen. Also mit Fokus auf eher Bewusstsein, eher Unbewusstsein/Intuition und eher «körperliches Unbewusstes», wozu wir auch die molekulare Dynamik dazuzählen können.

In diesem Kurs möchten wir nun auch das Intuieren in körperliche Prozesse vermitteln mit der Absicht auf diese Weise hypnotische Anregungen auf molekulares Geschehen zu lenken.

An dieser Stelle möchte ich doch anmerken, dass wir dieses Lernen nicht in naiver, gläubiger Art angehen, sondern sehr wohl im Bewusstsein, dass wir letztlich auf dieser Ebene wenig wissen, ob und wie dann eine Umsetzung gemäss der vorgenommenen Anregungsart effektiv erfolgt.
Also selbst, wenn jemand wunderbarerweise sich auf unsere explizite, auf das effektive molekulare Geschehen gerichtete Anregung hin selbstheilt, wissen wir nicht, was dann letztlich für die Selbstheilungsdynamik ausschlaggebend gewesen ist. Mit anderen Worten: Wir wissen nicht, ob grundsätzlich solche spezifische und auf spezifisches molekulares Geschehen gerichtete Anregungen wirklich auch so ankommen, wie wir uns dies vorstellen.
Da jedoch genügend gelungene Beispiele von Selbstheilungen mit Einbezug von spezifischen, auf eine entsprechende molekulare Dynamik gerichtete Hypnose vorhanden sind, macht es zwingend dies auch als einen hypnotischen Lernbereich zu wissen (ob man sich darin differenzieren will oder nicht).

Wie. Aus dem Self-Assessment unter «Interesse, Verständnis, Sinn für Relevanz für biologische Prozesse» geht hervor, dass wir auch Hypnose mit verschiedenen Annahmen betreiben. Diese individuellen Annahmen können mehr oder weniger nützlich bei verschiedenen Themen sein.
Bei vorliegendem Thema des einfühlsam-in -körperliche-Prozesse-Hypnotisierens sind weitere Typen des Wahrnehmens, Erkennens und Handels bedeutsam:

1 Bewusst/rational orientierter Typ
2 Mischtypus bewusst/rational und intuitiv
3 Intuitiv orientierter Typ

Sich erkennen, welchem Typ man in etwa entspricht, kann gerade bei diesem Thema von grossem Nutzen sein.
Denn für den rationalen Typ mag es leicht sein, die molekulare Dynamik zu verstehen, jedoch beim Umsetzen in Anregungen oder Einfühlen in die Prozesse mag er auf Grenzen stossen.
Anderseits mag es für den intuitiven Typ einfach sein, Wissen und/oder Gefühl für einen Prozess zu erlangen. Jedoch diese Einfühlsamkeit mit bestimmten molekularen, klar definierten Vorgängen zu wirksamen Anregungen zu koordinieren mögen ihn sehr fordern.

Erkennen wir uns in einer Einseitigkeit bei diesen Typologien, die gerade für Hypnotherapeuten funktionelle Einschränkungen bedeuten können, kann es plausibel sein sich in die entsprechende Richtung zu differenzieren (via Übungen, Selbsthypnose, Behandlungen, Kurse, z.B. PinkMOLL).

Um sich in die molekulare Dynamik einzufühlen, machen wir uns auf jeden Fall über das genaue entsprechende Wissen, der entsprechenden Dynamik (1) kundig.
Ein Gefühl für diese Dynamik kann entstehen, wenn wir und bewusst machen, dass wir diese Dynamik selber sind (2).
In einem weiteren Schritt kann diese Dynamik symbolisch, metaphorisch «personifiziert» werden (3). Dazu können wir Teilnehmer eines Geschehens in der Natur wählen, z.B. Putzerfische, die Walhaie von Parasiten befreien und die Konsequenzen, wenn dieser Vorgang nicht mehr möglich ist (die Putzerfische Meeres-verunreinigung zu Opfer gefallen sind). Auch menschliches Interagieren kann passend sein, z.B. in eine Sportmannschaft verlässt sich zu stark auf einen Spieler. Mobbing Verhalten in einer Firma, etc.

 

Anregungen

Bei welchem Thema auch immer, im Rahmen der Hypnose von Grund auf sind wir schon von Beginn weg einer Sitzung bestrebt Möglichkeit der Selbstheilung zu erkennen und in Aktion zu setzten.
Dies auf der Basis eines optimalen Rapports und Erkennen von wesentlichen allgemeinen und spezifischen Aspekten des Klienten.

Im Rahmen dieses Geschehens in Form des Hypnotalks beginnen wir auch schon früh in der Sitzung uns mögliche Anregungen auszudenken oder zu testen (wenn schon Ideen vorhanden sind) für die Volltrance.

Wie gewöhnlich bei unserem Vorgehen, nutzen wir die generellen Aspekte (Elemente des Lebens) zu unserer Orientierung und (Vor-) Beeinflussung des Klienten:

Via
• Beobachtung/Intuition des Hypnotherapeuten – Hypno-Chart

Darunter verstehen wir auch die eigentliche Info aus dem Gespräch mit dem Klienten, nämlich das, was der Klient «mitbringt» an «Elementen des Lebens». Daraus lassen wir den Hypno-Chart entstehen. Wir erinnern hier an die entsprechende Liste (nicht vollständig) vom Hypno 1-3:

– Hypnotische Phänomene
– Gewohnheitsdenkmuster mit Werten, Überzeugungen, Metaprogramme, Zwangsgedanken
– Grundgefühl
– Balancierte Ganzheit des Organismus
– Submodalitäten, inkl. Sinnesmodalitätswörter
– Zeitpunkt
– Häufigkeit
– Dauer der Phänomene
– Ort des Erlebens
– Ausnahmen
– „Physiologie“
– Metapher / Symbol
– Ressourcen und Ressourcenorientierung
– Innere positive Absicht
– Kausalitäten
– Verdrängungen
– Synchronizitäten
– Träume
– Familie- / Sippschaftseigentümlichkeiten
– Fixierungen
– Symbiosen, etc.
– Visuell/symbolisch/räumliches Explorieren des Symptoms

Vor allem ist uns wichtig, was im Zusammenhang mit dem Problem des Klienten symptomspezifisch oder eigentümlich ist (Symptomkomplex). Besonders wichtig ist jedoch, dass wir in dieser Arbeitsphase die spezifischen Aspekte einbeziehen.
Im Falle von «Epigenetik» bestehen diese spezifischen Elemente, gemäss der Natur der Aufgabe, sich vertraut mit Anregungen für die molekularen Prozesse zu machen, aus allgemeineren Aspekten als bei einem eigentlichen Symptom.
Wir beachten so, wie schon oben ausgeführt:

A Interesse, wenig Wissen
B Interesse, viel Wissen
C Andere Ausrichtung, z.B. Esoterik
D Kein Interesse, indifferent
E Abneigung
1 Bewusst/rational orientierter Typ
2 Mischtypus bewusst/rational und intuitiv
3 Intuitiv orientierter Typ

Praktisch: In einer Behandlung werden natürlich auch die psychosomatischen Aspekte behandelt, oft u.a. mit dem «WSK». Im vorliegenden Fall konzentrieren wir uns jedoch vor allem um das Kursthema, also, was im engeren Sinn Epigenetik relevant ist.
Bei einer Frau, ca. 50 hörten in einem Sektor der Bauchspeicheldrüse Zellen auf Enzyme zu produzieren, so dass sie viel zu wenige hatte (Verdauungsbereich – exokrine Verdauungsstörung). Gemäss spezialisierten Ärzten irreversible. Als Kind einer extrem narzisstischen Mutter ausgeliefert. Bis zum Zeitpunkt der Hypnotherapie konnte sich die Klientin sehr schlecht von der Mutter abgrenzen. Nach Begegnungen fühlte sich die Klientin jeweils erniedrigt und gedemütigt. Kann sich generell schlecht von aggressiven Menschen abgrenzen. Zu nett im Allgemeinen. Die Frau ernährt sich sehr gesund. Grosse Zuversicht bei der Frau, dass mit Hypnotherapie eine Verbesserung zu erreichen sei. Wenig Wissen für biologische Vorgänge, eher indifferent. Eher esoterisch orientiert. Intuitiv in ihrem Orientieren und Handeln. Offen für östliche Begriffe wie Hara (mit Bauchspeicheldrüse ist ja der Bauchraum betroffen). Akzeptiert Solar Plexus als Ort, wo Stärkung erfolgen muss (wehrt sich bei übergriffigen Leuten zu wenig). Jaguar dafür einzusetzen, passt ihr sehr.

 

• Wissen und die Erfahrung des Hypnotherapeuten bezüglich des Interessens, Verständnis, Sinn für Relevanz für und Einfühlsamkeit in biologische Prozesse des Körpers.

Wie schon weiter oben ausgeführt, ist es in diesem Zusammenhang auch wichtig, wie sich der Hypnotherapeut zu dieser Ebene des Lebens orientiert (damit er einerseits authentisch beim Klienten ankommt und letztlich auch Wirkung erzielt):

A Interesse, aber nur zufällig sich orientieren
B Interesse, bildet sich fortwährend
C Anderer Schwerpunkt / kein Bezug zu den molekularen Prozessen.
D Desinteresse.
E Abneigung.
Bei C bis E kann z.B. auch die Grundorientierung «Glauben versus Wissen» als Konflikt stören

Praktisch: Der Hypnotherapeut, Erich, war Biologe/Molekularbiologe. Fast 40 Jahre Erfahrung mit körperlichen Symptomen. «Hypnosomatics» mit «Reach in» entwickelt.

 

• Akzeptanz, Explorations- und Lösungsbezogenheit als Vorbeeinflussung via Hypnotalk.

Hypnotalk dient uns dazu, schon früh in einer Sitzung trancehaft zu wirken, jedoch auch Rapport zu etablieren und vor zu beeinflussen.

Diese Vorbeeinflussung, ein zentrales Element der «Hypnose von Grund auf», kann verstanden werden wie das Eröffnen eines Lösungsweges, bewusst und unbewusst.
Dass bewusst positive Einstellung positiven Einfluss auf die körperliche Befindlichkeit hat, ist allgemein bekannt und akzeptiert. Manchmal ist es gar möglich, alleine mit Hypnotalk anspruchsvolle Themen zu lösen wie Z.B. am Kurs «Hypnotherapie des Schmerzes» vom 30. Juni 2018, in dem eine Teilnehmerin mit chronischem Schmerz «Hämochromatose» an der Demonstration am Morgen des Kurses «Schmerzbehandlung mit Hypnotalk» teilnahm und nach der Mittagspause schmerzfrei zurück in den Kurs kam. Am Abend spielte sie dann erst noch erstmals nach vielen Jahren schmerzfrei an einem Konzert als Solistin Geige.
Neben Rapportgestalten, Infogewinnung und Schaffung von Zuversicht dient uns der Hypnotalk vor allem also auch dazu die nachfolgende Volltrancesitzung «thematisch» vorzubereiten. Für den Klienten werden in passender Art und Weise seine allgemeineren (soweit wir sie kennen) Gegebenheiten wie auch themen-relevanten Aspekte eingebracht. Vor allem seinen Sinn für körperlich/biologisches Geschehen ist wichtig aufzugreifen und/oder zu instruieren.

Allgemeine Angebote wie «der innere sichere Raum», etc. werden genutzt, um letztlich einen Spielraum für die späteren Anregungen zu gestalten.

Laufend verdichten wir hypnotalkend, was wir vom Klienten von seiner körperlich/biologisch/molekulare Bezogenheit wissen und unseren Inputs, um so den Weg der Selbstheilung zu eröffnen.

Praktisch: Zuversicht bezüglich Wiedergewinn der Bauchspeichel-Gesundheit ist bei der Klientin schon stark vorhanden. Jedoch etwas gar stark mit einem Unbewussten verbunden, das alles weiss und kann. So erfolgte v.a. mit Geschichten und Metaphern die Vermittlung des Wissens, wie tendenziell das Unbewusste funktioniert. Auch, dass wir eher einen Weg des Gelingens eröffnen als dass das Unbewusste es «es» einfach macht. Dass dieser Weg auch ein explorierendes Lernen bewusst wie unbewusst bedeutet.
Neben dem, auf das die Klientin ohne Weiteres eingeht wie Hara Orientierung, mit Jaguar Solar Plexus stärken und Erlaubnis erkennen, sich wirklich von der Mutter lösen zu dürfen, erfolgt nun auch ein hinlenken, was im Zellulären und Molekularen so alles stattfinden kann. Erbsubstanz (DNA), die bei UV-Einstrahlung Schädigung erfährt und laufend von einem Enzym repariert wird.
Gene, die an- und abschalten können. Auch Gene, die abgeschaltet haben und so Krankheit ausgelöst, wieder anschalten können. Beispiele. Plastisch/bildhaft darstellen so z.B. wie ein Hund mit seiner feinen Nase einer rauchgetränkten Gegend fernbleibt so auch die Gene, wenn die Atmosphäre in der unmittelbaren Umgebung wieder gut wird. Wie Gene abgelesen werden, wie es dort zu Störungen kommen kann, wie die Produkte (Proteine), Enzyme transportiert werden, etc.

 

• Rapport mit dem Unbewussten und Anregungen für die Umgebung des körperlich spezifischen Unbewussten

Rapport
Im Verlauf des Hypnotalks wird zunehmend darauf geachtet, wie die Person unbewusst reagiert – spontane verbale Äusserungen, Ideomotorik, Anzeichen von abdriften. Reagiert die Person wiederholt auf bestimmte Weise, z.B. mit Fingerzucken, nutzen wir dies als Bestätigung für Rapport als auch für Bestätigung bezüglich der nachfolgenden Anregungen. Dabei unterscheiden wir das allgemeinere Unbewusste und das spezifische Unbewusste.
Um den Rapport zu verstärken, bzw. Bestätigungen zu erhalten, werden «breitflächig» verschiedene entsprechende Angebote gestreut – genereller Art und Thema bezogen.
Bei den Angeboten für das allgemeinere Unbewusste führen wir z.B. «Regie des Unbewussten» oder «innere Regie» mit Beispielen dazu ein. Die innere Regie als das, was das meiste, was wir sind und tun steuert. Wenn dies eine Form erhält, kann es z.B. ein Tier sein, das sympathisch ist, jedoch das Potenzial des Denkens, Fühlens und Handelns hat, das weit über die üblichen Möglichkeiten eines Tiers hinausreichen. Es könnte auch ein Team sein, bzw. der Teamchef. Und all das repräsentiert, was jemand denkt, was er ist und mehr. «Der sichere Raum in sich» kann auch eine Orientierung darstellen, die mit einem Konsens mit dem Unbewussten einher geht. Ein solcher Raum kann dann natürlich auch, geleitet via unbewusste Signale und entsprechend den Bedürfnissen der Person, individuell gestaltet werden.

Das spezifische Unbewusste könnte dann ein anderes Tier sein. Dasselbe Tier könnte auch in eine andere Landschaft wechseln. Oder ein Teammitglied mit einer speziellen Aufgabe.
Generelle wie auch spezifische Angebote können z.T. dieselben sein wie unter «Akzeptanz, Explorations- und Lösungsbezogenheit als Vorbeeinflussung via Hypnotalk». Jedoch unter «Rapport mit dem Unbewussten» beachten und etablieren wir die unwillkürlichen Äusserungen des Unbewussten.

Praktisch: Mit den Worten, «innerlich stark und ganz sein, ausgerichtet darauf, das Beste für sich sein und tun zu dürfen und entsprechend zu handeln – kurz Jaguar zu sein», erhalten wir starke Hand- und/oder Fingerzucken. Jaguar und Regenwald zusammen, erhalten auch starke Reaktionen.
zusätzlich auch der innere Raum (Garten) mit einer Quelle aus dem Urgrund mit ihren Wellen und Wellen an Energie, Kraft, Inspiration und Instruktion. Berge bedeuten der Klientin offensichtlich auch viel.

Anregung
Mit körperlich spezifischem Unbewussten meinen wir hier, den Bereich des Unbewussten der unmittelbar mit dem Symptom zu tun hat. Und da bei körperlichen Themen in der Behandlung mit Hypnotherapie der Atmosphäre im Organismus eine zentrale Bedeutung zukommt, integrieren in der Arbeit mit Symptomen immer auch Anregungen, die Atmosphäre vor allem im «Zielbereich» optimieren. Sie bildet auch die Basis für weiteres Arbeiten mit der molekularen Dynamik.
Diese Atmosphärengestaltung kann aus allgemeineren Angeboten bestehen. Wir können so z.B. die innere Regie ansprechen, den sicheren Raum aktivieren mit der Quelle aus dem Urgrund. Auch das Meer mit den ewig kommenden Wellen im Rahmen der sicheren Ufer. So Welle um Welle durch den ganzen Organismus, jedoch besonders durch den Zielbereich strömen. Wellen eben der Kraft, der Energie, der Inspiration für eine wohltuenden, heilsame Atmosphäre.

Praktisch: Der Zielbereich für die stärkende Atmosphäre ist bei der Klientin Bauch/ Magenbereich/Solar Plexus – Hara. Vom Kausalen her und weil die Klientin auch starke unbewusste Reaktion für den geschützten inneren Raum zeigte (siehe oben), erfolgten die entsprechenden Anregungen, d.h. die Klientin fühlt sich vor allem in Balance und wohl in ihrem Garten. Berge verbinden wir mit einem Bergbach, der eigenwillig und selbstbewusst seinen Weg bahnt (geht).
Da auch «Jaguar im Regenwald» (in Balance befindliches Biotop) starke unbewusste Bestätigung erzeugt (siehe oben), wird nun ausführlich in allen Nuancen diese Welt ausgebreitet. Betont wird auch, wie der Jaguar sich das holt, was er braucht und das weglässt, was es auch immer ist (Mutters Einfluss). Und aus dieser Welt die Erlaubnis erhalten, zum Besten seines Ausdrucks zu leben und Kraft und Entschiedenheit, es zu tun ….. als Welle um Welle vom Fluss in diesem Regenwald, die durch den ganzen Organismus, jedoch besonders stark durch den Bauchraum strömen.

 

• Rapport mit der molekularen Dynamik der Epigenetik und Anregungen an sie in Volltrance

Liegt ein Thema vor, bei dem offensichtlich bestimmte molekulare Aktivitäten gestört sind wie z.B. Methylierung, bei Diabetes, bedeutet die gründliche Beschäftigung mit den molekularen Vorgängen und dem «Einfühlen» in sie schon ein Aspekt von Rapport. Wenn wir wie beim «Rapport mit dem Unbewussten» (siehe oben) dem Unbewussten der molekularen Dynamik Kontaktangebote machen, beachten wir, ob und welche Reaktion wir vom Unbewussten erhalten.
Da wir vorannehmen, dass die innere Atmosphäre die Basis bildet für Selbstheilung auf Ebene des Molekularen, besteht ein weiteres Rapport-Angebot gewöhnlich darin, dass wir die Atmosphäre im Zielbereich verändern. «Die innere Regie « kann dann – wie oben beschrieben oder auch ein zuständiges «Teammitglied», zuständig für die bestimmte molekulare Dynamik, bestätigen, inwieweit ein erwünschter Rapport hergestellt ist.
Wird nun die Anregung für eine optimale Atmosphäre (siehe oben) positiv vom Unbewussten positiv bestätigt, können wir mit den Angeboten beginnen, wie wir die molekulare Dynamik erreichen und beeinflussen können.
Abgestimmt darauf, wie die Person molekulare Prozesse interessiert, sie versteht und wie sie sich einfühlen kann, werden nun auch die Angebote/Anregungen formuliert.
1 Bei gutem Verständnis, Wissen und Einfühlsamkeit können direkt die Darstellungen (siehe der bekannten Aktivitäten an den Chromosomen oder an der DNA wie Methylierung oder andocken von RNA Stücken (siehe unter «Molekulare Strukturen und Mechanismen, die bei Epigenetik an und um die DNA relevant sind») genutzt werden. Je nachdem, um welche Art von epigenetischer Einwirkung es sich bei einer bestimmten Person handelt, wird auch ein epigenetisches molekulares Geschehen ausserhalb der Chromosomen bzw. DNA dargestellt. Dies können Vorkommnisse sein bei der Ablesung der Messenger-Ribonukleinsäure (m-RNA) oder auch in späteren Abfolgen in der Umsetzung von DNA Produkten in funktionelle Zellpartikel.
Die Beeinflussung zur Selbstheilung wird dann in Trance entsprechend direkt appliziert. Zuerst wird die Atmosphäre im Zielbereich etabliert. Dann auf dieser Grundlage die entsprechenden positiven Veränderungen vorgeschlagen. Falls es sich um Methylierungen handelt, ob bei Diabetes oder Krebs, bieten wir der Person bildsprachlich die Rückführung in das gesunde Methylierungsmuster auf den Chromosomen an.
Methylierung wird verstanden als ein epigenetischer Code. Dieser entscheidet, wann und wo in einem entwicklungsbiologischen Prozess bestimmte Gene aktiv werden oder auch still bleiben sollen.
Natürlich können wir auch weitere Bilder/Imagination anbieten um diese Veränderungen plausibel zu machen. Ob wiederum mit Beispielen, wie sie im Körper realistisch vorkommen oder in Form von Analogen. «So wie generell in der Natur Umgebungsveränderungen, z.B. auf einer Wiese, die überdüngt ist, die Vielfalt an Pflanzen verringert und beim Weglassen diese Düngers wieder zurückkehrt, reagieren auch die CH3-Moleküle, die sich nach Bereinigung der inneren Atmosphäre wieder auf optimierte Weise an den Chromosomengruppieren). Wie wenn so an Stellen, an denen es keine magnetischen Effekte für CH3 haben soll, diese Effekte nun wieder wegfallen.»

2 Machen der Person die direkten naturrealistischen Anregungen keinen Sinn (wird im primären Hypnotalk eruiert), dann gehen wir entsprechend der Geneigtheit der Person vor. Nun nimmt sich der Hypnotherapeut zwar das molekulare Geschehen als Vorlage, setzt aber gemäss dem Gusto der Person um. Für das Einfühlen, wie oben erwähnt, z.B. ein Ausschnitt einer Landschaft, die die Person mag.
Die eigentliche Dynamik repräsentieren wir dann – auch abgestimmt auf die Vorlieben der Person – so, dass genügend die Realität des DNA-Geschehens reflektiert. Im Speziellen soll ein solches Analog auch geeignet sein, die Reversibilität der epigenetischen Vorkommnisse zu spiegeln, den letztlich sollen unsere Anregungen zu Selbstheilung ja auch den Wechsel von der krankmachenden Disposition an der DNA direkt oder den DNA abhängigen Prozessen zu der gesunderhaltenden bewirken.
Zum Beispiel könnte ein Imaginieren um Zug, Schiene und Zug eingesetzt werden (in der erwähnten Landschaft). Die Schiene mit ihren Strängen (Phosphat und Zucker bei der DNA) und den Schwellen (je 2 Basen) kann uns an die DNA-Struktur erinnern. Da und dort gibt auch Weichen (CH3) am Chromosom. Nun bei grosser Hitze oder grosse Kälte können die Weichen in ihrer Funktion gestört werden, was zur Folge haben kann, dass der Zug stoppt oder gar entgleist. Grosse Hitze oder Kälte entsprechen dann Extremen der Ernährung, des Umgangs mit sich selber, sozialen Ängsten, etc.
Auch die Geschehnisse wie unter (1) dargestellt, könnten ebenso genutzt werden. (Siehe auch auf Seite 12 «Einfühlsamkeit in körperliche Prozesse «Wie».)

Fair use: Lecturi

Praktisch: Bei der Person mit den schwach funktionierenden Bauchspeicheldrüsen-Zellen wurden nun nach Stärkung das Bauchraumes, siehe oben, auch die Anregungen an die molekulare Dynamik angegangen:
«Obwohl wir ja nicht so genau wissen, wie uns die Moleküle verstehen und ob es vielleicht auch einfach eine übergeordnete unbewusste Instanz wie die innere Regie ist, die übersetzt, laden wir nichtdestotrotz die Moleküle dazu ein, sich mit unserer Hilfe wieder zur gesunden Funktion umzuorientieren. Und da ich keine Hinweise habe, dass ich von DNA, Messenger Ribonukleinsäure, Methylierung und CH3 Gruppen sprechen soll, spreche ich nun von der Eisenbahn. Zuerst mal erinnere ich, dass zwei Schienenstränge, von Schwellen begleitet, sind. Da und dort unterbrechen Weichen die Kontinuität der Schiene. Nun, eine sehr grosse Kälte oder auch Hitze kann das Funktionieren beeinflussen. Z.B. wird dadurch die Weiche blockiert und so muss der Zug halten oder entgleist gar. Das Geschehen um die Weichenstellung verlangt also nach einer kontinuierlichen Aufmerksamkeit und Beachtung der Bedingungen. Um balancierte Bedingungen herzustellen, bauen wir nun ein Airconditioning dort ein, wo sich Weichen angliedern.»
Eine andere Analogie, die wir verwendet haben (betont etwas mehr als die vorhergehende das balancierte automatische «von selbst» Geschehen im Organismus) :
«Viele sind der Meinung, früher in alten Kulturen, wie auch heute wieder, dass wir Individuen mit der Umgebung eine Art Organismus bilden. Naheliegend so, dass auch Biotope ganze Organismus darstellen. So können wir nachvollziehen, wie frustrierend und gesundheitlich gefährlich es für den Walhai sein muss, wenn er nach langer Reise durch den Ozean an ein Korallenriff andockt und die Putzerfische wegbleiben, die ihn von den Parasiten und Wucherungen, etc. jeweils befreit haben. Die Putzerfische bleiben weg, da die Hotels in der Nähe ihre Abwässer ins Meer einleiten. Wie die Putzerfische bleiben aber nun auch die Taucher weg und somit die Hotelgäste. Was veranlasst, dass Kläranlagen gebaut werden. Und damit das Wasser wieder sauber wird. So kommen die Putzerfische wieder zurück und der Walhai kann wieder bedient werden.»

Nach 7 Sitzungen über 1 Jahr verteilt, begannen die Zellen wieder zu produzieren.

 

 Mindset

Wie in anderen Aktivitäten, z.B. bei Tennis, 100m-Lauf oder bei einem Referat vor vielen Leuten bedeutet gut vorbereitet sein „mehr als die halbe Miete“. So organisieren wir uns vor einer hypnotherapeutischen Sitzung mit Klienten ebenso minutiös wie eben z.B. beim Spitzensport. Der Vergleich mit Spitzensport ist deshalb legitim, da es für den Klienten um viel gehen kann.
Ist die Arbeit in einem bestimmten Themenbereich neu, benötigt man natürlich länger für die Vorbereitung, als wenn häufig mit diesem Thema gearbeitet wird.

Grundsätzlich wählen bei der Behandlung im Rahmen der «Hypnose von Grund» auf eine Kombination von 2 Vorgehensweisen: Einerseits die Wahrnehmung orientierte „open minded“, die auch freien Gebrauch von Kreativität und Intuition einlädt und anderseits diejenige, gebildet aus ausgewählten Methoden und Fähigkeiten der Hypnose, inkl. der Hypnosomatics.

• „open mind“ – Ansatz
Wir begegnen dem Klienten, indem wir möglichst frei alles assoziieren, was uns an ihm auffällt. Natürlich gilt auch hier: „Ich sehe, was ich denke“, also kombinieren wir Wahrnehmen auch mit unsere individuellen Denkrastern des Erkennens. (siehe auch unter Basics und „Hypnose“). Zusätzlich sind wir hier willkommen auch Kreativität und Intuition frei zu gebrauchen.
Dieser Ansatz eignet sich vor allem, wenn viel Erfahrung und Wissen zu einem Problem-, bzw. Symptombereich vorliegt.

• „Ausgewählte Hypnose-Tools, – Fähigkeiten und Konzepte“ – Ansatz
Wissen und Erfahrung prägen diesen Ansatz. Wir gehen also von Vorannahmen aus, was in der Regel bei körperlichen Themen, die Epigenetik vermuten, eingesetzt wird. Zusätzlich auch von der Vorannahme, dass der betreffende Mensch psychisch beansprucht war und/oder ist und daraus für den Körper Einseitigkeiten entwickelt hat, die er mit seinen Einstellungen und Verhaltensweisen in der Gegenwart aufrechterhält.

Bereiten wir nun für eine Sitzung mit einem Krankheitsthema vor, bei dem wir Epigenetik vermuten oder regen wir den Organismus an, präventiv epigenetisch optimale Konstellationen zu finden, bzw. aufrechtzuhalten, fokussieren wir uns im Wesentlichen auf folgende 4 „Pakete“:

Hypnotherapeut
– Self-Assessment des Hypnotherapeuten, wie unter Basics vorgeschlagen bezüglich der molekularen – Dynamik. Wissen um relevante molekulare Prozesse, Einfühlsamkeit in solche Prozesse.
– Ev. Wissen vom Klienten (aus Vorgesprächen, etc.).
– Ev. Kennen von Anregungen (z.B. Metaphern) für molekulare Prozesse bei Epigenetik.
– State des Hypnotherapeuten, um Hypnose anzubieten.

Hypnotalk
– Hypnotalk mit Rapport, Info sammeln, Assessment des Klienten bezüglich seiner molekularen – Geneigtheit (siehe unter Basics) und
– Vorbeeinflussung. Vorbeeinflussung bezüglich der ganzen hypnosomatischen Gegebenheit wie auch der spezifischen molekularen Dynamik.
– Entstehen lassen von Anregungen für spätere Volltrance für ganze Hypnosomatics als auch spezifisch für molekulare Dynamik.

Volltrance
– Anregungen für ganze Hypnosomatics (KURZ hier im Kurs).
– Anregungen für molekulare Dynamik (ausführlich).

Abschlusstalk
– Ev. Instruktion für Selbsthypnose
– Instruktionen für Einstellungen und Verhalten zur «Umgebungsbeeinflussung». Ernährung, Beziehungsverhalten, etc., Umgang mit sich und den Themen am Arbeitsplatz

 

Lernmodule

  • Das erste Lernmodul umfasst vor allem
    – Sich so mit Epigenetik und dessen molekularen Mechanismen vertraut machen, dass hypnotische Anregungen, z.B. Metaphern daraus entwickelt werden können mit Einbezug des Self-Assessments.

 

ÜBUNG 1: BIST DU MOLEKULAR?

Zu zweit

Beide interviewen sich je zum Inhalt «Basics für den Hypnotherapeuten».

1 Sie gehen die Fragen des Self-Assessment durch:
A Interesse, aber nur zufällig sich orientieren
B Interesse, bildet sich fortwährend
C Anderer Schwerpunkt / kein Bezug zu den molekularen Prozessen. Erklären.
D Desinteresse. Erklären.
E Abneigung. Erklären.

2 Was verstehen sie unter «sich in die molekulare Dynamik einfühlen».

3 Sie betrachten die Darstellungen, S. 8-9, 18.
A Was sagen ihnen diese?
B Welche Assoziationen tauchen auf?
C Welche Fallbespiele assoziieren sie mit ihnen?

4 Sie denken nach über Umsetzung der molekularen Dynamik in Anregungen, bzw., finden Beispiele:
Für
A den nüchternen Klienten, der bei den Facts des effektiven Geschehens bleiben will und
B den metaphorisch denkenden Klienten.

Sich für die Punkte 3 und 4 viel Zeit nehmen!

 

  • Das zweite Lernmodul befasst sich mit
    – Rapport und Zugang zur molekularen Dynamik der Epigenetik. Üben Rapport- und Zugangsinhalten.
    – Hypnotalk vorbereiten und üben.
    – Volltrance vorbereiten.

 

ÜBUNG 2: GUT VORBEREITET IST MEHR ALS DIE HALBE MIETE

Zu dritt

Da nicht alle 3-er Gruppen ein epigenetisches Thema in Form einer Krankheit verfügbar haben, kann auch gewählt werden, präventiv die epigenetische Dynamik zu beeinflussen.

1 KlientIn und Definition des Themas. Sich auf Person und Thema einigen (ein Klient – A/ zwei Coaches – B und C).

2 Mindset: Rolle «Hypnotherapeut». Vergewissern, dass sie in Kontakt sind mit ihren kommunikativen Fähigkeiten, ihren Beziehungsskills und Auftrittszuständen. Sie sind bereit, hypnotalkend zu sprechen

3 Mindset: Epigenetik. Als Vorbereitung für Hypnotalk «Rapport, Info sammeln, Vorbeeinflussen» beachten die Coaches folgendes:
– Elemente für einen Hypnochart (Symptom-Komplex)
«allgemein», z.B. Ursachen, Psychosomatik-Aspekte, inkl. der «Umgebungsaspekte» wie Ernährung, etc., siehe Liste, S. 13, wichtig vor allem auch für die Anfangsphase der späteren Volltrance-Arbeit, bei der (kurz!) auch Kausales bearbeitet wird. Aber ebenso die Zuversicht eruieren bezüglich der Möglichkeiten mit Hypnose Veränderungen auf der molekularen Ebene zu erreichen.
«spezifisch»:
• Die Klienten-Assessment-Fragen (S.11):
Selfassessment des Klienten:
A. Interesse, wenig Wissen
B. Interesse, viel Wissen
C. Andere Ausrichtung, z.B. Esoterik
D. Kein Interesse, indifferent
E. Abneigung
• Reach in – Aspekte wie «real / symbolische Geneigtheit»
• «Resultate» aus der Übung 1, insbesondere Beispiele für Anregungen an die molekulare Dynamik

– Vorbereitung Hypnotalk. B und C besprechen ihre Vorgehensweise:
• Sortieren, was im nachfolgenden Hypnotalk einbezogen wird (und was nicht, ev. erst später bei der Volltrance-Arbeit.
• Art der molekularen Dynamik eruieren. Wie genau ist die «molekulare Mechanik» bekannt? Vom Klienten, den Coaches, überhaupt?
• Vorbeeinflussung Atmosphäre, Vertrauen, Zuversicht für Selbstheilung
• Vorbeeinflussung mit Anregungsgebrauch/Test für molekulare Dynamik (z.B. Metaphern)
• Wer von B und C macht was zu welcher Zeit?

4 Hypnotalk der beiden Coaches. Wie unter Punkt 4 abgesprochen hypnotalken die beiden Coaches.
Sie regen die Person auch zu Reaktionen – verbal und nonverbal – an.
Sie lassen die Person nicht in eine volle Trance sinken! Beachten jedoch auch die Geneigtheit der Person, Trance zu entwickeln.

5 Feedback. Zentral beim Feedback ist zu eruieren, inwieweit die Person sich abgeholt erlebt.
Wirkt sie zuversichtlich, inspiriert und neugierig bezüglich der Einwirkung aufs Molekulare?? Wirkt sie vorbereitet für die folgende Volltrance.
Im 3. Lernmodul werden nun auch mögliche kausale Aspekte einbezogen. Jedoch nur kurz und ev. vorläufig, da gemäss Seminarthema auch für die Volltrance das Explorieren der molekularen Dynamik Vorrang hat.

 

  • Im 3. Lernmodul werden nun auch mögliche kausale Aspekte einbezogen. Jedoch nur kurz und ev. vorläufig, da gemäss Seminarthema auch für die Volltrance das Explorieren der molekularen Dynamik Vorrang hat.

 

ÜBUNG 3: VOLLTRANCE

1 Mind – Reset. Die beiden Coaches sortieren, was aus Übung 2 heraussticht, um nun für die Volltrance eingesetzt zu werden. Dazu erinnern sie sich an die bewussten und unbewussten Reaktionen der Person.
– So ist ihnen klar, wie geneigt die Person ist, in Trance zu sinken und welche Anregungen dazu sie kennen.
– Sie kennen den Sinn der Person für körperliche Prozesse.
– Sie wissen um entsprechende Anregungen sowohl generell als spezifisch (molekulare Dynamik).

2 Skript for Change. B und C erstellen ein Arbeitsskript zusammen.
Es beinhaltet vor allem die Vorgehensweise für:
– In Trance lenken
– Kausales lösen, gefühlten Sinn für sich (Grundzustand/Holosphäre), z.B. mit WSK, etc.
– Anregungen für die entsprechende molekulare Dynamik
– Absprache, wie die beiden Coaches sich je einbringen (wer macht was, wie und wann)
– Posthypnotische Suggestionen für neue Einstellungen und Gewohnheiten, inkl. der Umgebungsaspekte wie Ernährung, etc. (Hypnopodi).

3 Trancearbeit. Beide, B und C sind aktiv. Unter Einbezug der Ideomotorik als bestätigende Signale führen B und C die Hypnose durch.

4 Beenden der Trance. Wie vorgeschlagen unter 2.

5 Feedback/Abschluss. Die Person kommuniziert ihre Befindlichkeit vor allem bezüglich des Hauptthemas «molekulare Dynamik). Vertrauen, Neugier, etc. Hypnotische Suggestionen, Instruktionen für Verhaltensänderung und Einstellung, Aufgaben, Selbsthypnose.

 

© 2020 – Dr. Erich Zulauf – www.erichzulauf.ch – info@erichzulauf.ch

 

 

 

 

 

 

Dr. Erich Zulauf

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